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13.03.2011 Erster Spatenstich für Ortsumgehung Köthen

SpatenstichDie Bundesstraße 6n bei Köthen wird die größte einzelne Straßenbaumaßnahme werden, die es um Köthen jemals gegeben hat. Um die 44 Millionen Euro kommen für den Abschnitt zwischen der Grenze zum Salzlandkreis und der Anbindung auf die B 183 südlich von Köthen zum Einsatz. 13,4 Kilometer wird die Straße lang sein, drei Spuren wird sie haben. Bei ihrer Fertigstellung wird sie an Meilendorf und Salzfurtkapelle vorbei nach Wulfen verlaufen und an die Autobahn 9 anschließen.

FDP-Kreisvorsitzender Guido Kosmehl wohnte dem ersten Spatenstich bei Köthen zusammen mit Verkehrsminister und weiteren Landtagsbgeordneten bei.

 

Kühe haben üblicherweise bei Spatenstichen zur offiziellen Eröffnung einer Baumaßnahme nichts zu suchen. Dass dieser eherne Grundsatz am Donnerstag beim Startschuss für den Bau der Ortsumgehung Köthen missachtet wurde, lag daran, dass die Kreisstadt für den Eröffnungs-Akt ein spezielles Maskottchen gesucht und in Form einer einst zu ganz anderem Zweck entworfenen Kunstkuh gefunden hatte.

 

Michael Arndt B6n-KuhSteffen Rogge hatte ihr dann ein neues Aussehen gegeben. Eines, das zum Anlass passte: Die B 6 n bei Köthen wird die größte einzelne Straßenbaumaßnahme werden, die es um Köthen jemals gegeben hat. Um die 44 Millionen Euro kommen für den Abschnitt zwischen der Grenze zum Salzlandkreis und der Anbindung auf die B 183 südlich von Köthen zum Einsatz. 13,4 Kilometer wird die Straße lang sein, drei Spuren wird sie haben. Die heimische Wirtschaft wird am Bau auch beteiligt sein. Auf lange Sicht soll die Strecke dazu beitragen, die Stadt Köthen und ihre Gewerbegebiete besser als bisher an die A 14 anzudocken, aber genauso auch die Ortschaften vom Durchgangsverkehr entlasten. Dass so etwas funktioniert, sieht man an den Städten und Dörfern auf der Strecke in den Harz. Angesichts dieser Zahlen und Fakten verwundert nicht, dass jede Menge Polit-Prominenz am so genannten Kohlenweg im Osternienburger Land beim Spatenstich dabei sein wollte. Bauminister Karl-Heinz Daehre war ebenso mit von der Partie wie Jan Mücke (FDP), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. Ganz zu schweigen von gleich einer Handvoll aktueller und vielleicht zukünftiger Landtagsabgeordneter.

 

Daehre, auch für den Straßenverkehr zuständig, ließ die viele Jahre umfassende Planungsgeschichte noch einmal kurz Revue passieren. Und blickte dann schon voraus - denn irgendwann soll die B6n auch noch im Osten an der A 9 ankommen und Köthen auch aus dieser Himmelsrichtung dreispurig erschließen. "Ohne intakte Infrastruktur keine Wirtschaft", betonte Daehre.

 

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (Stand: 13.03.2011)

 

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